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„Über – mich“

 

Meine Hundeaffinität fing schon im Kindesalter an, damals gingen meine Eltern und ich regelmäßig im Tierheim mit den dortigen Hunden spazieren, bis schließlich in meiner Jugend, mein erster eigener Hund Robby einzog.

Im Jahr 2012 zog dann Ronny ebenfalls ein Tierheimhund, zu meinem Mann und mir. Frei nach dem Motto ein Hund ist

kein Hund folgte ziemlich genau ein Jahr danach Timmy, ein Bullterrier/Staff Mixrüde, ebenfalls aus dem Tierschutz.

 

Weiter`s engagierte ich mich nun ganz aktiv im Tierschutz und wurde Pflegestelle, um den Hunden ein Sprungbrett in ihr neues Leben zu bieten. Ich durfte schlaflose Nächte mit einigen Welpen verbringen, habe Jungspunde alltagstauglich erzogen, wurde mit einem tauben Bullterrier vor neue Herausforderungen gestellt und habe ein Stück meines Herzens an unsere Missy verloren.

 

Missy möchte ich kurz besonders hervorheben, sie war vermutlich der Beginn weshalb ich mich mit den Bewegungsabläufen, der Motorik, Fehlstellungen und älteren Hunden begonnen habe zu beschäftigen. Missy war, als sie zu uns kam eine 10jährige American Staffordshire Terrierhündin mit rachitischen Fehlstellungen, keinen Zähnen mehr und absolut keiner Muskulatur. Mit den Ansätzen von Mobilitätstraining und vernünftigen Futter sowie Bewegung und natürlich ganz viel Liebe haben wir Missy wieder gut in Form gebracht und sie konnte noch zwei herrliche Jahre bei uns inklusive zweier Italienurlaube und Chefitäten - Vergünstigungen im Hunderudel genießen bevor sie ihre Augen für immer schloss.

 

Als Dritthund zog 2017 dann der Traum meines Mannes bei uns ein – ein 2jähriger, weißer Bullterrier machte von da an unser Rudel (fast) komplett.
Wirklich komplett waren wir aber erst als Nick Einzug hielt. Nick war ein Malteser-Mix, welcher aufgrund von Misshandlungen oder eines Unfalles, die genaue Ursache ist leider nicht bekannt, einen doppelten Bruch in der Lendenwirbelsäule hatte und somit auf einen Rolli angewiesen war.

 

Ich verfolgte von Anfang an gespannt den Werdegang des Zwergs, interessierte mich für die Fortschritte, welche über

Physiotherapie und Mobilitätstraining machbar waren. Wie es das Schicksal wollte, fand er schlussendlich seinen Weg

in unser Rudel und war nicht nur der big boss der Hunde, sondern auch der beste Freund meines Sohnes. 

Leider war unser Glück nicht von allzu langer Dauer und Nick starb knappe zwei Jahre nach seinem Einzug bei uns.

 

Mit Nick war aber mein Wunsch den Hunden zurück zur Mobilität und einer besseren Lebensqualität zu helfen nun

vollends entfacht und so stürzte ich mich in meine Ausbildungen. Eigentlich war uns, nach Nicks Tod klar, dass kein

weiterer Hund einzieht, denn drei Hunde sind ja durchaus ausreichend und der Tod des kleinen Gremlins hat uns tief

betroffen.

Aber wie heißt es so schön - Leben ist das was passiert, während Du dabei bist andere Pläne zu machen ;-)
Einer unserer ehemaligen Pflegehunde, ein Bullirüde, an den mein Mann damals schon sein Herz verloren hatte, verlor sein Zuhause und war in gesundheitlich absolut desolatem Zustand.

Die gesundheitlichen Baustellen haben wir gut in den Griff bekommen und hoffen nun, dass wir dem 9 jährigen Neon noch ein paar wunderschöne Jahre schenken können.

 

Also ist unser Viererrudel wieder komplett :-)